Corona Virus Epidemie in China

Aktuelle Entwicklungen

Fallzahlen in Italien stark gestiegen (Stand 23.02.2020)

Nachdem die Zahl der Infizierten in Italien auf über 100 angestiegen ist, wurden 11 Gemeinden nahe Mailand und Padua abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt.. Auch die Zahl der Infizierten im Iran und in Südkorea sind stark angestiegen.

Aktuelle Fallzahlen (Stand 21.02.2020)

In China wurden insgesamt über 74.187 bestätigte Fälle der Erkrankung mit 2.006 Todesfällen registriert. Weltweit wurden über 75.316 Fälle mit 2.012 Todesfällen registriert. Aktuell seien über 58.000 Personen infiziert, 79% der Patienten zeigen milden Krankheitszeichen, während 21% sich in einem ernsten oder kritischen Gesundheitszustand befinden.

Die folgenden Länder registrierten bereits Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (Zahl d. Fälle/Todesfälle): Singapur (84), Japan (84/1), Südkorea (156), Thailand (35), USA (29), Taiwan (23/1), Malaysia (22), Vietnam (16), Deutschland (16), Australien (15), Frankreich (12/1), Großbritannien (9), VAE (9), Kanada (8), Philippinen (3/1), Italien (3), Indien (3), Russland (2), Spanien (2), Ägypten (1), Nepal (1), Sri Lanka (1), Kambodscha (1), Finnland (1), Schweden (1), Belgien (1). Kreuzfahrtschiff: Diamond Princess (621).

Quarantäne-Maßnahmen bei China-Reisen werden strenger (19.02.2020)

China verschärft zur Zeit regelmäßig die Quarantänebestimmungen, u.a. gilt für Peking eine 14-tägige Quarantänezeit. Reisende, die aus Deutschland über einen internationalen Flug in Peking eintreffen und sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in China aufgehalten haben, fallen nicht unter die 14-tägige Quarantäne und können sich in Peking ohne räumliche Beschränkung aufhalten. Erfolgt die Einreise nach Peking aus einem anderen Gebiet Chinas, ist die 14-tägige Quarantänefrist einzuhalten. Diese kann zuhause oder in einem Hotel erfolgen.

Reiseeinschränkungen nach Aufenthalten in China (18.02.2020)

Unabhängig vom genauen Ort des Aufenthalts in China haben zahlreiche Länder ihr Einreisebestimmungen für Ankömmlinge aus China oder sogar aus Grenzländern massiv verschärft. Es kann zu langer Zwangsquarantäne oder dem komplette Einreiseverbot kommen. Erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrem Auswärtigen Amt, Ihrer Botschaft im Zielland oder der Botschaft des Ziellandes bei Ihnen.

Fallzahlen in Südkorea sprunghaft angestiegen (21.02.2020)

Mit einem Anstieg von 52 auf 156 Infizierten ist Südkorea mittlerweile der am stärksten von der Epidemie betroffene Staat außerhalb Chinas. Allein 41 dieser neuen Ansteckungen entfallen auf die 2,5-Millionenstadt Daegu und ihre Umgebung. In der Stadt hatte es auch den ersten Toten durch die aus dem Virus entstehende Lungenkrankheit (Covid 19) gegeben. Seoul hat die Stadt nun zur "Sondermanagement-Zone" erklärt.

Fallzahlen in China sprunghaft angestiegen (13.02.2020)

In China sind auf den 13. Februar 2020 die Fallzahlen infizierter Menschen massiv um fast 15.000 auf nun insgesamt rund 50.000 in der Metropolregion Wuhan und rund 60.000 insgesamt in Festlandchina angestiegen. Dies entspricht zum einen dem erwarteten Peak der Epidemie, und ist zum anderen Folge eines präzisierten Diagnoseverfahren der chinesischen Behörden und Mediziner.

Sterblichkeitsrisiko bei Ansteckung mit Covid-19 (21.02.2020)

Den Daten der chinesischen Behörden zufolge liegt das allgemeine Sterblichkeitsrisiko bei einer Ansteckung mit der Lungenkrankheit Covid-19 bei 2,3 Prozent. Dabei spielt das Alter eine erhebliche Rolle: Das Risiko, an der Infektion zu sterben, steigt ab einem Alter von 50 deutlich an. Am stärksten gefährdet sind Menschen ab 80 Jahren mit einer Sterblichkeitsrate von 14,8 %. Auch das Geschlecht scheint eine Rolle zu spielen: Während die Sterblichkeitsrate bei Männern bei 2,8 Prozent liegt, liegt sie bei Frauen nur bei 1,7 %.

Weltweit können Großveranstaltungen abgesagt werden

In China werden seit Beginn der Epidemie alle größeren Veranstaltungen wie Festivals, Sport-Events und Messen abgesagt oder auf einen unbestimmten Zeitpunkt verlegt. Auch weltweit kann es zu Absagen von Veranstaltungen kommen. So wurde angekündigt, dass die Mobilfunkmesse 2020 in Barcelona, die größte ihrer Art weltweit, vorsorglich ausfällt. Sie sollte Ende Februar stattfinden.

Neue Bezeichnung für das Virus und die ausgelöste Erkrankung

Die WHO gab am 11. Februar 2020 bekannt, dass die offizielle Bezeichnung für den zuvor "2019-CoV" genannten Erreger zukünftig "SARS-CoV-2" ist. Das durch den Erreger ausgelöste Krankheitsbild wird zukünftig als "COVID-19" (Coronavirus Disease-19) bezeichnet.

Hinweis zum Schnelltest und Meldewesen

In China mehren sich Berichte über Coronavirus-Schnelltests (nCoV-PCR-Tests), die den Erreger bei symptomatisch Infizierten nicht oder erst zeitlich verzögert nachweisen. Stichproben zeigten mutmaßlich falsch negative Ergebnisse bei 50-70% der untersuchten Infizierten. Vor allem die Testung von Rachenabstrichen sei anfällig für falsch negative Befunde. (ProMED 09.02.20)

Verstärkte Einreisekontrollen

Generell muss zur Zeit in allen Ländern mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

Ansteckungsrisiko

Das neuartige Coronavirus ist deutlich weniger kontagiös als das Masernvirus, scheint aber ähnlich leicht übertragbar zu sein wie Influenzaviren. Mutmaßlich ist 2019-CoV sogar kontagiöser als der SARS-Erreger.

Coronaviren können, nach aktueller Einschätzung von Forschern der Universitäten Greifswald und Bochum, bis zu neun Tagen auf Oberflächen bei Raumtemperatur überleben. Die Erreger reagieren jedoch sensibel auf zahlreiche Desinfektionsmitteln. Besonders geeignet für die Oberflächendesinfektion seien Ethanol (62-71 Vol%), Wasserstoffperoxid (0,5%) und Natriumhypochlorit. Damit könne bei einer Einwirkzeit von nur einer Minute eine ausreichende Wirkung erzielt werden. (Journal of Hospital Infection 2020)

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind möglich?

Am wichtigsten ist die persönliche Hygiene, insbesondere regelmäßiges und richtiges Händewaschen. Empfohlen wird auch das Vermeiden von Kontakten mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden. Sehr flüchtige Kontakte gelten als wenig riskant, im Allgemeinen sind "Face-to-Face-Kontakte" von mindestens 15 Minuten für eine direkte Ansteckung erforderlich.

Therapie und Impfstoffentwicklung

Eine etablierte Behandlung oder ein Impfstoff stehen bislang noch nicht zur Verfügung, jedoch wird derzeit intensiv an einem Impfstoff gearbeitet. Milde Erkrankungsverläufe erfordern wahrscheinlich keiner gezielte Therapie, während bei schweren Krankheitsverläufen ggf. eine intensivmedizische Behandlung erforderlich ist, mit dem Ziel, die Vitalfunktionen des Patienten stabil zu halten, solange bis sein Immunsystem den Erreger erfolgreich eingedämmt hat. Bei schweren klinischen Verläufen kommen antivirale Substanzen zum Einsatz. In Thailand seien erste Erfolge bei Heilversuchen mit einer Kombination von Anti-HIV- und Anti-Influenza-Wirkstoffen erzielt worden. Verwendet wurden die Wirkstoffe Lopinavir, Ritonavir und Oseltamivir. Die Wirksamkeit von Medikamenten lässt sich allerdings im Rahmen von Heilversuchen - besonders im Falle von Infektionen mit hoher Spontanheilungsrate - kaum einschätzen.

Der nächste Schritt auf dem Weg zu einer international anerkannten Therapie besteht daher in der Durchführung randomisierter, plazebokontrollierter Studien. Wirkstoffe, die aufgrund ihrer ausgeprägten Wirksamkeit unter Laborbedingungen (in vitro Aktivität) besonders gute Kandidaten für kontrollierte klinische Studien zu sein scheinen, sind unter anderem das Virostatikum Remdesivir sowie das Chloroquin, welches vor allem als klassischer Antimalariawirkstoff bekannt ist. Zum jetzigen Zeitpunkt kann die klinische Effektivität dieser Therapieansätze jedoch noch nicht beurteilt werden.

Aktuellere Statistiken legen eine Sterblichkeitsrate von rund zwei Prozent nahe. Jedoch liegt die Sterblichkeit in Wuhan etwa doppelt so hoch wie im restlichen China. Aufgrund der zu erwartenden Dunkelziffer milder unentdeckter Erkrankungen könnte die tatsächliche Letalität jedoch auch deutlich niedriger liegen. Die Rate der Patienten mit schweren Infektsymptomen könnte bei rund 25 Prozent der Infizierten liegen.

Merkblätter (Auswärtiges Amt, WHO und RKI)

Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

Schnelltest und Meldewesen

Inzwischen steht ein Schnelltest auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zur Verfügung. Nachdem die Probe in einem geeigneten Labor angekommen ist, dauert es weniger als zwei Stunden, bis das Ergebnis vorliegt. Getestet wird jedoch nicht jeder Patient mit Atemwegssymptomen, es müssen im Allgemeinen bestimmte zusätzliche Kriterien erfüllt sein, insbesondere:

  • Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (Wuhan) zum fraglichen Zeitpunkt, oder
  • Kontakt zu nachweislich Erkrankten, unabhängig vom Schweregrad der Symptome

In diesen Fällen sollten Labor und auch behandelnde Ärzte das Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden informieren. Die behandelnden Ärzte sollten parallel hierzu den Patienten so isolieren, dass das Risiko einer Ansteckung Dritter auf ein Minimum reduziert wird.

Eine etablierte Behandlung oder ein Impfstoff stehen bislang noch nicht zur Verfügung, jedoch wird derzeit intensiv an einem Impfstoff gearbeitet.

Allgemeine Informationen

Das Coronavirus gehört zur Ordnung Nidovirales, deren Vertreter bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen können. 
 
Coronaviren sind genetisch hochvariabel und können durch sogenannte Artübertritte auch bei Menschen schwere Infektionen hervorrufen. Beispielhaft sind hier die SARS-Pandemie 2002/2003 sowie die MERS-Epidemie im Jahre 2012 zu benennen. 
 
Die seit dem Jahreswechsel 2019/2020 von der chinesischen Stadt Wuhan ausgehende Coronavirus-Epidemie wird auf das bis dahin unbekannte Coronavirus 2019-nCoV zurückgeführt, welches beim Menschen leichte Infektionen der Atemwege bis schwere akute Atemwegssyndrome verursachen kann. 
 
Symptome für eine mögliche Ansteckung können sein:
  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen und körperliche Schwäche /Abgeschlagenheit
  • Häufig auftretendes Begleitsymptom ist Durchfall.

Ansteckungsrisiko

Dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, gewinnt - wie bei dem aktuellen Ausbruch - der Übertragungsweg von Mensch zu Mensch an Bedeutung. Dieser kann im Verlauf der Epidemie schnell zum Hauptübertragungsmodus werden.
 
Die Ansteckung bei flüchtigen Begegnungen mit Infizierten ist dennoch allenfalls die Ausnahme und nicht die Regel. Sie findet am ehesten bei sehr engen und längeren Kontakten statt. 
 
Je nach Expositionsgrad können Gesichtsmasken der Klassen FFP2 bis FFP3 das Ansteckungsrisiko bei Personenkontakten verringern. Zudem ist beim Auftreten von durch das Coronavirus ausgelösten Symptomen das Tragen selbst einfachster Gesichtsmasken seitens des Infizierten geeignet, um das Ansteckungsrisiko für Dritte deutlich zu senken. 

Selfcare Maßnahmen – Was tun, um eine Ansteckung zu verhindern?

Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Menschen, die sich derzeit in China aufhalten, folgende Verhaltensregeln beachten: 

  • Vermeiden Sie große Menschenansammlungen und Märkte.
  • Vermeiden Sie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Tragen Sie außerhalb Ihrer Wohnung/Ihres Hotels eine Gesichtsmaske mind. der Schutzklasse FFP 2.
  • Achten Sie penibel auf Ihre Händehygiene und benutzen Sie regelmäßig ein geeignetes Händedesinfektionsmittel.
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen und Kollegen/Kolleginnen und vor allem zu freilaufenden Tieren.
  • Vor Ort lebende und arbeitende Expatriates sollten, wenn möglich, so viel wie möglich vom Home Office aus arbeiten. 
Durch den sprunghaft angestiegene Bedarf sind in China geeignete Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel knapp geworden und in einigen Regionen für den Normalverbraucher bereits nicht mehr oder nur noch zu horrenden Preisen erhältlich. 
 
Die MD Medicus Assistance Service GmbH versorgt auf Wunsch die in China lebenden Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Ihrer Firmenkunden mit Gesichtsmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln aus Deutschland. Sollten Sie hierzu weitere Informationen benötigen, senden Sie eine Anfrage per E-Mail an assistance@md-medicus.net. 

Dashboard aktuelle Krankheitsfälle

Was tun bei Verdacht auf eine Ansteckung?

Die chinesischen Behörden haben für alle Corona-Verdachtsfälle einen strikt einzuhaltenden Ablaufplan implementiert. Patienten mit den oben genannten Symptomen müssen sich zeitnah in einer für den jeweiligen Aufenthaltsort ausgewiesenen Fieberklinik vorstellen.

Die Fieberkliniken sind verantwortlich für die korrekte Erfassung aller Verdachtsfälle, führen alle erforderlichen Untersuchungen durch und entscheiden, ob es sich um eine bestätigte Corona-Infektion handelt oder nicht. 
 
Die bei Touristen und Expatriates bevorzugten privaten, international ausgerichteten Krankenhäuser in China sind i. d. R. nicht Bestandteil dieses Notfallplanes und dürfen derzeit keine Patienten mit Fieber behandeln! 

Hier finden Sie eine Liste der Fieberkliniken:

Fieberkliniken in Wuhan

Fieberkliniken in Shanghai (Main)

Fieberkliniken in Beijing (Main)

Fieberkliniken in Suzhou

Fieberkliniken in Guang Dong

Fieberkliniken in HangZhou

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Aufnahme des Virus und dem Ausbruch einer möglichen Erkrankung, liegt bei Corona zwischen einem und 12 Tagen. Patienten, die sich bereits wieder in Deutschland befinden, sich aber innerhalb der vergangenen zwei Wochen in Asien aufgehalten hatten, sollten sich bei Auftreten der o. g. Symptome unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben und hierbei zwingend auf den vergangenen Aufenthalt in Asien aufmerksam machen!  

Evakuierung/Repatriierung von Patienten aus China (allgemein – unabhängig von Corona)

Ein Flug, auch ein Ambulanzflug, in die aktuell unter Quarantäne gestellten Gebiete, wie z. B. die Stadt Wuhan sowie die gesamte Region Hubei, ist derzeit offiziell nicht möglich und wenn überhaupt im Einzelfall nur mit einer zu beantragenden Sondergenehmigung durchführbar. Kurzfristige Evakuierungsflüge sind aus diesem Grund aus diesen Regionen derzeit nicht darstellbar.
 
Alle nicht unter Quarantäne gestellten Regionen können durch die von MD Medicus organisierten und bereitgestellten Ambulanzflugzeuge problemlos angeflogen werden, sofern der zu transportierende Patient oder die zu transportierende Patientin nicht unter unklarem Fieber oder einer bestätigten Corona-Infektion leidet. 

Evakuierung / Repatriierung von Patienten aus China mit bestätigter Corona-Infektion oder begründetem Verdacht auf eine Corona-Infektion.

Bei unklarem Fieber oder einer bestätigten Corona-Infektion ist eine Evakuierung bzw. Repatriierung nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach Rücksprache mit den zuständigen Seuchenschutzbehörden im Empfängerland und insbesondere nur mit für den Transport von hochinfektiösen Patienten geeigneten, besonders ausgestatteten Flugzeugen möglich. 
 
Die MD Medicus Assistance Service GmbH ist rund um die Uhr in der Lage, alles für eine zeitnahe Evakuierung von Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion oder mit bestätigter Corona-Infektion in die Wege zu leiten. Die hierfür erforderlichen Spezialflugzeuge gehören seit Jahren zum weltweiten Netzwerk von MD Medicus.

Risikoeinschätzung

Das Auswärtige Amt hat am 28.01.2020 eine Teilreisewarnung für China, speziell die Region Hubei, herausgegeben. Auch nach Einschätzung der MD Medicus Reisemediziner sollte von Reisen, auch Dienstreisen, in die Region Hubei bis auf Weiteres vollständig Abstand genommen werden. Bei aufschiebbaren Reisen/Dienstreisen, auch ins restliche China, sollte in Erwägung gezogen werden, auf diese aktuell ebenfalls zu verzichten. Viele Reiseveranstalter und Airlines bieten kostenlose Stornierungen und Umbuchungen von bereits gebuchten China-Reisen an.  
 
Im Hinblick dessen, dass davon ausgegangen werden muss, dass bei weiter steigenden Fallzahlen der aktuelle Evakuierungsradius durch die chinesischen Behörden auch spontan erweitert wird, sollte bei allen nicht aufschiebbaren Reisen nach China ausreichend Abstand zur aktuellen Evakuierungszone eingehalten werden, um zu vermeiden, dass die Reisenden ggf. über Nacht festgesetzt werden und das Land bis auf Weiteres nicht mehr verlassen dürfen. 

 

MD Medicus versendet an Unternehmen mit Geschäftsreisenden und/oder Expatriates reisemedizinische Warnmeldungen. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Angebot!

 

Kontakt:

Firmenkunden/Versicherungen die unseren Newsletter abonniert haben und über eine Kundennummer verfügen stehen unsere ärztlichen reise- und tropenmedizinischen Experten für individuelle Fragen jederzeit zur Verfügung. Das von MD Medicus betreute reisemedizinische Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin ist rund um die Uhr erreichbar. 

MD Medicus     MD Medicus Assistance Service GmbH
24/7 Tel: +49 621 5490 171 | E-Mail: assistance@md-medicus.net
www.md-medicus.net
   

 

 

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