Tollwutvorkommen

Weltweit gelten zehn Länder, bzw. Regionen, als tollwutfrei:

 

  • Großbritannien
  • Schweden
  • Island
  • Norwegen
  • Japan
  • Singapur
  • Australien
  • Neuseeland
  • Hawaii
  • Guam
     

Bildquelle: Himmel/Gerstenberg

Dies bezieht sich jedoch nur auf das Vorkommen der Tollwut bei Landsäugetieren (sog. terrestrische Tollwut). In den meisten tollwutfreien Regionen ist eine Übertragung des Erregers durch Fledermäuse ohne Weiteres möglich.

Kürzlich war im „tollwutfreien“ Australien der Todesfall eines achtjährigen Kindes zu beklagen. Die ersten Symptome waren acht Wochen nach einem Fledermauskontakt aufgetreten. (NaTHNaC)

In jedem Fall sollte bei tierischen Biss- oder Kratzwunden ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt auch für den Fall, dass Tierspeichel mit verletzter Haut oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt. Eine nachträglich durchgeführte Tollwutimmunisierung kann Leben retten. Unabhängig vom Tollwutvorkommen ist bei der ärztlichen Versorgung auch das mögliche Auftreten bakterieller Wundinfektionen zu berücksichtigen. 

Quelle

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