STIKO-Leitlinien 2016

Die neuen STIKO-Leitlinien von August 2016 finden Sie

HIER im Original.

Änderungen im Vergleich zur Version des Vorjahres sind im Text kenntlich gemacht.

Pneumokokken

Insbesondere die Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung bei chronisch Kranken/ Immungeschwächten erscheint differenzierter als in den Vorjahren. Sowohl konjugierte (13-valente) als auch unkonjugierte (23-valente) Pneukokokken-Impfstoffe kommen zur Anwendung (insbesondere bei Patienten mit schwer eingeschränkter Immunabwehr).

Die Pneumokokken-Auffrischimpfung mit 23-valentem Impfstoff sollte bei allen Risikogruppen mit einem Mindesabstand von 6 Jahren vorgenommen werden. Bei

  • Angeborenen oder erworbene Immundefekten bzw. Immunsuppression
  • Chronischen Organleiden
    • Herz- oder Atmungsorgane
    • Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten
    • Neurologische Leiden (Paresen, Anfallsleiden etc.)
  • Anatomische und Fremdkörper-assoziierte Risiken für Pneumokokken-Meningitis
    • z.B. Liquorfistel
    • z.B. Cochlea-Implantat
  • Berufliche Expostition gegenüber Exposition Metallrauch einschließlich
    metalloxidischen Schweißrauch

     

Influenza

In der Saison 2016/2017 ist die Empfehlung, Kinder in der Altersgruppe  2–6  Jahre
bevorzugt mit intranasalem Lebendimpfstoff (LAIV) zu impfen, ausgesetzt (siehe Stellungnahme der STIKO:
www.rki.de > Infektionsschutz > Epidemiologisches Bulletin > 39/2016)

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