Internationales Vorkommen von MERS CoV in Dromedaren

Es besteht Anhalt dafür, dass MERS CoV, der Erreger des Middle East Respiratory Syndroms, in den Tierbeständen von 16 Ländern vorkommt. 

Teils durch erfolgreichen direkten Virusnachweis, teils durch den Nachweis spezifischer Antikörper erhärtet sich der Verdacht immer mehr, dass  MERS CoV  zumindest in Dromedarbeständen weiter zirkuliert, und damit die Möglichkeit existiert, dass der Erreger  in der Zukunft wieder in größerem Umfang auf den Menschen überspringen könnte. Ist die Artenbarriere überwunden, wird MERS CoV vor allem im Zuge intensivmedizinischer Maßnahmen oder bei sehr engen familiären Kontakten übertragen, und kann sich in der Folge "horizontal" von Mensch- zu Mensch ausbreiten. Glücklicherweise handelt es sich bei MERS nicht um eine besonders kontagiöse, also "ansteckenden" Erkrankung. Im Gegensatz zu Influenza- und Masernviren gelingt es MERS CoV nur schwer, auf dem ungewohnten Terrain "Mensch" Fuß zu fassen. 

Die folgenden Länder werden im aktuellen Report der FAO - dem MERS-CoV Situation Update - 
als Regionen genannt, in denen sich Infektionen von Dromedarbeständen mit MERS CoV
nachweisen ließen:

 

·          Spanien (Kanarische Inseln)

·          Ägypten

·          Äthiopien

·          Iran

·          Jordanien

·          Kenia 

·          Kuwait 

·          Mali 

·          Marokko

·          Nigeria 

·          Oman

·          Pakistan 

·          Katar 

·          Saudi- Arabien (KSA)

·          Tunesien

·          Vereinigte Arabische Emirate

 

MD Medicus Imagevideo

 
  1. MD Medicus
  2. Gesundheitsberatung & Pflegeassistance
  3. Haus-Service & Telemedizin
  4. Versorgungs- & Reha-Management
  5. International Beraten / Reisebüro / Dolmetscher Service
  6. Reise- & Tropenmedizin
  7. Medical Service Balear
  8. Auslands- & Firmenassistance